Herzlich Willkommen

bei der Großelternakademie

Willkommenseite2-schmal

Gelassenheit, Respekt, Orientierung, Sicherheit, Sehnsucht, Essen, Liebe, Trösten, Erfahrung, Ruhe, Nähe – das Anforderungsprofil für den Job als Großmutter oder Großvater.

Wie Sie als Großeltern goldwert und einzigartig werden? Wir sagen es Ihnen.

 

Veröffentlicht unter Willkommen | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentare deaktiviert für Herzlich Willkommen

Lümmel, Laps und Läppich

Lümmel, Laps und Läppich

http://grosselternakademie.de/page/wp-content/uploads/2019/12/LLL.pap_.pdf

Veröffentlicht unter Selbstgeschriebenes | Hinterlasse einen Kommentar

Fontane im Schnee

heitere-besinnliche-weihnachtserzählungen

http://grosselternakademie.de/page/wp-content/uploads/2019/12/heitere-besinnliche-weihnachtserzählungen.pdf

Veröffentlicht unter Selbstgeschriebenes | Hinterlasse einen Kommentar

Nr. 8 Großeltern dürfen…

… darauf bestehen, dass in ihren vier Wänden Ordnung herrscht.

Ein heikles Thema, das Kompromissbereitschaft und Toleranz auf beiden Seiten erfordert. Machen wir Großeltern unsere Wohnungen oder Häuser zu sterilen Zonen, die Schaufenstern gleichen oder Katalogwohnungen, könnte Einsamkeit der Preis für unsere Perfektion sein.
Die andere Seite wäre: Klebrige Tapeten, zerschrammte Tischplatten, durcheinandergebrachte Schubladen und Magenschmerzen vor Ärger. Ist das der Preis für Enkelliebe?
Nein, das ist er nicht!
Zugegeben, das ist ein heikles Thema, inwieweit wir den »Forscherdrang« unserer Enkelkinder tolerieren. Manch unerzogenes kleines Kind hat seine Oma oder den Opa schon an den Rand des Erträglichen gebracht und völlig hilflos zurückgelassen, denn die Frage ist doch: Wenn ich den Enkeln verbiete, über Couch und Sessel zu turnen und das Müsli in der Küche zu verteilen, beleidige ich eventuell die Eltern. Und sind die erstmal sauer, könnte das Funkstille zur Folge haben. Dabei lieben Sie doch Ihre Enkel sehr, nur eben …

Reden Sie mit Ihren Kindern darüber. Reden bedeutet nicht, Sie regen sich auf oder machen den Kindern Vorwürfe. Ein Gespräch ist eine Abwägung der Gegebenheiten.
Jedoch, wenn alles verboten ist: Sich bewegen, sich anlehnen, Spritzer im Waschbecken machen, Fernsehen schauen, sich ein Getränk nehmen oder Essen, ein Buch aus dem Regal usw., sollten Sie sich nicht wundern, wenn Sie niemand besucht.

Ausführlicher finden Sie dazu alles in unserm Ratgeber »Typisch Oma, typisch Opa?!« – Wir Großeltern von heute, 396 Seiten, ISBN 9783749471973.

Für 12,99 EUR in Ihrer Buchhandlung bestellen, über BoD Buchshop oder Amazon.

Veröffentlicht unter 20 Rechte der Großeltern | Hinterlasse einen Kommentar

Großelternbrief Nr. 41

Ich kann keine Weisheit erlangen, ohne das Leben zu leben. (Dorothy Mc Call)

Liebe Großeltern,
die Welt hat genug Theoretiker hervorgebracht, auf jedem Fachgebiet übrigens. Am krassesten kommt das in der Politik zum Ausdruck. Beispielsweise, wenn sich Sozialpolitiker zu sozialen Themen des Alltags äußern klingt das manchmal, als spräche ein Blinder von der Farbe. Aber nicht nur Politiker theoretisieren gerne. Großeltern tun das auch. Das nennt man dann Besserwisserei und die kommt gar nicht gut an. Sogar Enkel, die noch Kindergartenkinder sind merken, ob Opas Ratschlag ein weiser ist oder nur Kakofonie.
Dabei kommt es überhaupt nicht darauf an, ob wir für alles eine Lösung wissen. Es gibt nämlich nicht immer die Lösung oder überhaupt eine Lösung. Oft reicht es schon, wenn wir anwesend sind, zuhören, dem Kind über den Kopf streichen oder es fest in den Arm nehmen. Denn wir können nicht wirklich nachempfinden, was es bedeutet, wenn der lange Kerl aus der Oberstufe nur darauf lauert, den Kleinen zu verdreschen. Da nützen auch kluge Ratschläge wenig. (Natürlich sollten Eltern in solchem Fall eingeschaltet werden.) Aber platte Worte sind fehl am Platze, wenn die Kinder mit solchen oder ähnlichen Problemen kommen.
Unsere Enkel ernst zu nehmen in ihrem Kummer, wäre mal ein erster Schritt. Ihnen zuzugestehen, dass es nicht leicht ist, manchen Konflikt zu lösen oder den ersten Liebeskummer zu überstehen, ein zweiter. Trösten, ermutigen kann aber nur, wer selber die Tiefen von Kummer kennt und wer für sich Mechanismen gefunden hat, mit Probleme und Kummer fertig zu werden. Ein »wird schon«, damit ist es nicht getan.
Vielleicht wäre die Frage: »Wie kann ich dir helfen«, die passendere?
Ohne Praxis gibt es keine Theorie. Ohne die richtigen Schlüsse kann ich mein Leben nicht aufarbeiten oder die Erlebnisse verarbeiten. Schlussendlich: Ich kann keine Weisheit erlangen, ohne das Leben zu leben.
Einen entspannten Umgang mit Ihren Enkeln wünschen Ihnen
Marianne und Reinhard Kopp

Veröffentlicht unter Großelternbrief | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar