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Wir bei „Spiegel-online“

Liebe Großeltern, unter diesem Link finden Sie das Interview, das „Spiegel-online“ mit uns zum Thema „Corona, Großeltern und Enkel“ geführt hat.

https://www.spiegel.de/familie/corona-krise-wie-grosseltern-und-enkelkinder-kontakt-halten-a-dfb75345-7314-441b-a2d0-4cc7446731ba

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Mit Geduld durch die Krise

Keinen Kontakt zu den Enkeln. Die meisten Geschäfte sind zu, der Friseur auch und die Fußpflege. Arztbesuche vermeiden. Generationentreffs geschlossen, kein Vereinsleben, Reisen abgesagt, Urlaubsplanung hinfällig. Kein Zusammensein mit Freunden, Kaffeetrinken mit der ganzen Familie kann heikel werden. Spazierengehen am besten alleine,  aber nach Möglichkeit nicht auf der Bank verweilen.

Wie kommen wir durch diese Zeiten? Wir haben die Zeit genutzt und ein weiteres Buch zum Druck vorbereitet. Sobald Lockerungen auch für Senioren absehbar sind, wird der Druckauftrag erteilt. „Neugier aufs Dessert – Impulse für Großeltern“ enthält im Wesentlichen unsere bisher geschriebenen Großelternbriefe, die wir nochmal gründlich überarbeiten konnten, weil wir unverhofft Zeit dafür hatten. Jetzt schreiben wir an unserm zweiten Ratgeberbuch für christliche Großeltern. Ausgehend vom Buch Philemon bearbeiten wir Glaubensthemen und die besondere Verantwortung gläubiger Großeltern für ihre Enkel. Es geht um Fürbitte, Kommunikation, Verantwortung und vieles mehr.

Wir haben jetzt auch Zeit, uns unserm Garten zu widmen und sind gründlich bei der Sache. Wir lieben Kräuter und deren Heilwirkungen. Zwischen Mai und August bin ich dabei, Kräuter zu ernten und zu trocken für Tee und zum Würzen.  Unsere vier Kinder und deren Partner freuen sich stets über „Omas Kräuter“. Außerdem stelle ich gerne Blütensirup her. Wir beginnen jedes Jahr mit Löwenzahn. Weil ich dieses Jahr besonders viel Zeit dafür habe, werden es gleich ein paar Flaschen mehr, Kinder und Enkel wird auch das freuen.

So vertreiben wir uns die Zeit und üben uns in Geduld. Wir freuen uns schon darauf, wenn das Leben wir einigermaßen normal wird.

Bleiben Sie gesund!

Geschützt oder kaltgestellt?

In diesen Corona-Zeiten würden wir dringender gebraucht als jemals zuvor. Unsere Kinder sind am Anschlag, die Enkel fühlen sich eingesperrt. Stubenarrest, eine Strafe, die wir noch aus unserer Kindheit kennen, jetzt ist er staatlich angeordnet. Zuhause bleiben, heißt es. Die Enkel dürfen nur beaufsichtigt, in Begleitung Erwachsener, die eigenen vier Wände verlassen. Das, was manche Großeltern schon immer mit Sorge beobachtet haben, dass Enkel sich ihrer Meinung nach zu viel im Netz tummeln, jetzt wird es sogar von der Schule gefordert. Die Eltern müssen von daheim arbeiten und nebenbei noch den Haushalt versorgen, Wäsche waschen und Essen kochen. Wer kleinere Kinder hat, ist noch belämmerter dran, denn die wollen ständig bespaßt und beaufsichtigt werden. Alles Tätigkeiten, wie geschaffen für uns Großeltern. Wir könnten jetzt wirklich helfen, wenn – ja wenn wir dürften. Aber da hat die Politik rigoros einen Riegel vorgeschoben. Denn wir gehören zur Risikogruppe. Wenn wir jetzt helfen und uns anstecken, haben unsere Kinder nicht nur ihre eigenen Kinder an der Backe, sondern auch noch Sorge um uns.  Deshalb ist wirklich Vernunft angesagt. Es ist uns versprochen, es gibt ein Danach. Zwar, so wird es auch prognostiziert, wird die Wirklichkeit hinterher eine andere sein, aber so viel steht fest: danach werden wir auch noch gebraucht. Es gibt vieles, das im Enkelzuhause warten kann: Gartenarbeit, Frühjahrsputz. Da können wir auch später noch helfend eingreifen. Jetzt aber können wir mit den Enkeln telefonieren, skypen, Textnachrichten schreiben. Auf diese Weise dürfen wir in Verbindung bleiben, ihnen Mut zusprechen und Pläne schmieden für die Zeit danach.

Unsere Enkel sollten es uns wert sein, dass wir erstmal die Füße stillhalten und uns um unseren eigenen Gesundheitsschutz kümmern. Alles andere lässt sich später noch nachholen. Bleiben Sie gesund!